forward

Reden Sie mit! Welche Corona-Risiken und Schäden können wir gemeinsam als Gesellschaft akzeptieren?

Nach mehr als einem Jahr Corona-Pandemie ist klar: Die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus, können Infektionszahlen zwar reduzieren, das Risiko sich mit dem Virus anzustecken, wird aber nie Null sein. Außerdem führen die Corona-Maßnahmen zu anderen gesundheitlichen, aber auch sozialen und wirtschaftlichen Schäden, die uns als Gesellschaft betreffen. Wir als Gesellschaft müssen uns daher bewusst werden, welche Corona-Risiken und Schäden wir akzeptieren wollen.

Die über 500 eingereichten Beiträge werden gerade analysiert und ausgewertet und anschließend mit Expert*innen diskutiert, um gesamtgesellschaftlichen Konsens zu Corona-Risiken und Schäden zu finden sowie Handlungsempfehlungen an die Politik zu erarbeiten.

Über die Initiative 

Das Ludwig Boltzmann Institute Digital Health and Patient Safety (LBI DHPS) hat die Initiative "Reden Sie mit! Welche Corona-Risiken und Schäden können wir gemeinsam als Gesellschaft akzeptieren?" gestartet. Bis Ende April sind alle in Österreich lebenden Menschen herzlich eingeladen, ihre Erfahrungen und Meinungen zu Corona-Risiken und Schäden einzubringen. Die Ergebnisse werden im Anschluss gemeinsam mit Expert*innen diskutiert, um gesamtgesellschaftlichen Konsens zu Corona-Risiken und Schäden zu finden sowie Handlungsempfehlungen an die Politik zu erarbeiten.

Mit "Reden Sie mit! Welche Corona-Risiken und Schäden können wir gemeinsam als Gesellschaft akzeptieren?" verfolgt das Ludwig Boltzmann Institute Digital Health and Patient Safety zwei Ziele:

  1. fundierte Vorschläge für neue Lösungen zu erarbeiten und diese Vorschläge den politischen Entscheidungsträger*innen zu übergeben.
  2. Themenbereiche identifizieren, zu denen es dringend neue Forschung braucht, um wissenschaftlich fundierte Lösungen für die betroffene Bevölkerung entwickeln zu können. Die aktuelle Initiative baut auf dem “Reden Sie mit”-Projekt aus 2020 auf, bei dem die Ludwig Boltzmann Gesellschaft ein Crowdsourcing zu Fragen rund um psychische Gesundheit durchgeführt hat (https://corona.lbg.ac.at/).

der prozess

"Reden Sie mit!" ist eine umfassende Initiative, die die breite Bevölkerung wie auch Expert*innen und Praktiker*innen gleichermaßen einbindet:

  • Crowdsourcing
    Die Befragung der Bevölkerung, die von den Auswirkungen der Corona-Krise direkt betroffen ist, soll zu neuen Erkenntnissen führen. Das Crowdsourcing ist zwischen 23. März und 30. April 2021 offen für Beiträge aller interessierten Personen. Im Anschluss an das Crowdsourcing arbeitet das Ludwig Boltzmann Institute Digital Health and Patient Safety die anonymisierten Einträge auf. Möchten Sie sich gerne mit einer Person austauschen, die ganz andere Einstellungen als Sie zu diesem Thema hat? Dann tragen Sie bitte Ihre Email-Adresse in der Umfrage ein und wir vernetzen Sie mit Andersdenkenden.
  • Co-Creation-Prozess
    Expert*innen und Praktiker*innen aus unterschiedlichen Disziplinen erarbeiten unter anderem auf Basis der Ergebnisse des Crowdsourcings Vorschläge für Entscheidungsträger*innen,  welche Corona-Risiken und Schäden wir als Gesellschaft bereit sind zu akzeptieren.  Ziel ist es, einen gesamtgesellschaftlichen Konsens zu finden.

DAS EXPERT*INNEN-TEAM

Gerald Bachinger

NÖ PatientInnen- und Pflegeanwalt
Sprecher der PatientenanwältInnen

Petra dirnberger

Familiensoziologin, Institut für Soziologie, Fakultät für Sozialwissenschaften, Universität Wien

Christiane Druml 

Vorsitzende der Bioethikkommission

Brigitte Ettl

Ärztliche Direktorin Klinik Hietzing, Präsidentin der Österreichischen Plattform Patientensicherheit

Susanne Greber-Platzer 

Leiterin der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, Medizinische Universität Wien

Gabriele Jaksch 

Präsidentin MTD-Austria, Dachverband der gehobenen medizinisch-technischen Dienste Österreichs

Peter Klimek 

Komplexitätsforscher, 
Medizinische Universität Wien

Ulrich körtner

Leiter des Instituts für Ethik und Recht 
in der Medizin, Universität Wien

Monica Kurzel-Runtscheiner

Direktorin Kaiserliche Wagenburg Wien, 
Kuratorin der Ausstellung "Coronas Ahnen"

Klaus Markstaller 

Leiter der Universitätsklinik für Anästhesie, allgemeine Intensivmedizin und Schmerztherapie, 
Medizinische Universität Wien

Elisabeth Potzmann 

Präsidentin des Österreichischen Gesundheits- 
und Krankenpflegeverbands

Barbara Prainsack 

Politikwissenschafterin, Leiterin des Instituts für Politikwissenschaft, Fakultät für Sozialwissenschaften, Universität Wien

Bernhard rubik

Wiener Landessprecher des Berufsverbandes 
der Sozialen Arbeit

Sabine Völkl-Kernstock

Klinische- und Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin, Leitung Klinische Psychologie der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Medizinische Universität Wien


das projekt-team

Anna fassl

Wissenschaftliche Projektmitarbeiterin, 
LBI DHPS

ELISABETH KLAGER

Administrative Director, 
Open Innovation in Science Managerin, 
LBI DHPS

Maria Kletečka-Pulker

Scientific Director, 
LBI DHPS

Mojca Hribersek

Projektmitarbeiterin, 
LBI DHPS

Harald Willschke

Scientific Director, 
LBI DHPS

Lea Zindel

Projektmitarbeiterin, 
LBI DHPS

Christiane Grill

Projekt Managerin, Open Innovation 
in Science Center, LBG

Ludwig Boltzmann Institute Digital Health and Patient Safety

Im Mittelpunkt des im Oktober 2019 gegründeten Ludwig Boltzmann Institute Digital Health and Patient Safety (LBI DHPS) stehen Patient*innen. Ein interdisziplinäres Forschungsteam sorgt mit dem Ansatz Open Innovation in Science für Expertise aus den unterschiedlichsten Bereichen und reicht mit Partner*innen von der Medizinischen Universität Wien über die Caritas der Erzdiözese Wien, die NÖ Gesundheitsagentur, den Wiener Gesundheitsfond und die Plattform Patientensicherheit bis zur Industrie (Philips Austria GmbH und Becton, Dickinson & Company). Ein wesentlicher Schwerpunkt ist Patient Empowerment und Gesundheitskompetenz und deren Verbesserung durch Digitalisierung.

Ludwig Boltzmann Gesellschaft

Die Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG) ist eine Forschungseinrichtung mit thematischen Schwerpunkten in der Medizin und den Life Sciences sowie den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften und stößt gezielt neue Forschungsthemen in Österreich an. Die LBG betreibt als Trägerorganisation zusammen mit akademischen und anwendenden Partner*innen aktuell 19 Ludwig Boltzmann Institute und entwickelt und erprobt neue Formen der Zusammenarbeit zwischen der Wissenschaft und nicht-wissenschaftlichen Akteur*innen wie Unternehmen, dem öffentlichen Sektor und der Zivilgesellschaft. Gesellschaftlich relevante Herausforderungen, zu deren Bewältigung Forschung einen Beitrag leisten kann, sollen frühzeitig erkannt und aufgegriffen werden. Teil der LBG sind das LBG Open Innovation in Science Center, das das Potenzial von Open Innovation für die Wissenschaft erschließt, und das LBG Career Center, das 250 PhD-Student*innen und Postdocs in der LBG betreut. In der Ludwig Boltzmann Gesellschaft sind insgesamt 550 Mitarbeiter*innen beschäftigt.

www.lbg.ac.at


Frequently Asked Questions

wer steckt hinter "reden sie mit!"?
Was ist das Ludwig Boltzmann Institute Digital Health and Patient Safety?
Was passiert mit meinen personenbezogenen Daten?
Was passiert mit meinem Beitrag?
Was passiert mit den Ergebnissen?
Können andere Teilnehmer*Innen meinen Beitrag sehen?
Wer kann bei der Initiative mitmachen?
Wie lange sollte ein Beitrag sein?
Kann ein bereits übermittelter Beitrag weiter bearbeitet werden?
Kann ein Beitrag wieder gelöscht werden?
Warum sollte ich mitmachen?
Was hat die Bevölkerung von “Reden Sie mit!”?
Was ist das Ziel von “Reden Sie mit!”?
Wer ist die Ansprechperson für offen gebliebene Fragen?
forward Back to top